Mittwoch, 2. September 2015

Was ist Richlist?

Heute will ich, wie der Titel schon sagt, der Frage nachgehen was Richlist ist.
Richlist eine Firma die wie sie selbst sagt ein neuartiges Unternehmenskonzept aus den USA nahc Europa bringt.

Richlist

Das Unternehmen selbst sieht sich als eine Art Gründerhilfe für Unternehmer, also die Möglichkeit in den Bereich der Selbstständigkeit einzusteigen.
Klingt interessant, sehen wir es uns also näher an.
Hm.. erstmal eine Anmeldung ohne etwas zahlen zu müssen, wirkt positiv, dann aber nur ein Einführungsvideo das einem suggerieren soll das man unbedingt Geld in dieses System stecken soll.
Wirkt auf den ersten Blick wie ein Schneeball oder Pyramidensystem.

Zehn Euro soll man einzahlen um aktiv am Programm teilzunehmen, auch die Ankündigung man zahle die zehn Euro ja nicht für nichts sondern bekomme eine Reihe hochwertiger Ebooks dafür, stimmt mich erstmal skeptisch.

Wäre ja nicht das erste System das einem Inhalte anbietet die es dann nicht gibt oder die einfach nur minderwertig sind. Dazu kommt noch eine Auszahlungsgrenze ab 400 Euro, aha..
Sorry, aber das klingt noch etwas mehr nach einem Pyramidensystem.
Doch investieren wir trotzdem mal 10 Euro und sehen uns einmal die Ebooks an.

Hm.. 6 eigentlich recht hochwertige Ebooks, jedes davon mit viel Wissen das man zwar auch anderswo bekommt aber nie um einen solch günstigen Preis. Dazu ist jedes dieser Ebooks noch sehr gut und individuelle geschrieben, also kein bloßes Phrasen nachschreiben.
Ich muss sagen die Ebooks hatten mich tatsächlich sehr positiv überrascht, wie gesagt das gesamte Wissen aus den Ebooks kennt man zwar schon von woanders, bzw. kann man auch woanders bekommen, doch während hier alles um 10 Euro zu kriegen ist, zahlt man anderswo gut und gerne mal hundert Euro pro Buch für das gleiche, oder ähnliches Wissen.

Also die 10 Euro haben sich gelohnt, egal ob man es damit sein lässt und nur das Wissen der Ebooks nutzen will, oder ob man sich das Geschäftsmodelle weiter ansieht. Beschäftigt man sich nachdem man die ersten Zweifel abgelegt hat, erstmal mit dem Geschäftsmodelle findet man ein Lupenreines MLM Unternehmen vor sich.
Sogar eine genaue Auflistung der Aufteilung der 10 Euro kann man finden, Hm.. an sich keine schlechte Sache, die Ebooks sind ein hochwertiges Produkt und somit genau richtig für die MLM Branche,

Richlist

Richlist ist also nichts neues dafür aber etwas was gerade Neueinsteigern im MLM helfen kann um Fuß zu fassen. Ich selbst bin jedenfalls froh die 10 Euro für die hochwertigen Ebooks ausgegeben zu haben und kann auch nur weiterempfehlen das ihr euch diese ebenfalls holt. 10 Euro sind diese allemal wert und falls dann noch jemand Interesse hat daran zu verdienen, warum nicht?

Im Prinzip ist es ganz einfach, bewerbe das System bis du 100 Klicks auf deinen Link hast. Statistisch hast du dann 5-10 Leute dabei die ebenfalls die Ebook gekauft haben und das System weiter bewerben. Ausgezahlt wird bis zur 4ten Ebene.

Das wären also

1. Ebene : 5-10 Leute
2. Ebene : 25-50 Leute
3. Ebene :  125-250 Leute
4. Ebene :  625-1250 Leute

Da kommt wie im MLM üblich einiges zusammen und mehr Werbung, also mehr Arbeit wird dadurch mehr belohnt, so wie es sein sollte.

Ich selbst kann es jedenfalls nur weiterempfehlen und die 10 Euro für die Ebooks sind nicht die Welt, bzw. sollte sich jeder irgendwie leisten können. Für die, die Interesse haben, sowohl am Geschäft als auch nur an den Ebooks selbst, habe ich bereits mehrmals verlinkt und werde hier am Ende des Artikels nochmal einen weiteren Link setzen.

Ich hoffe wie immer das Euch der Artikel gefallen hat und/oder weiterhelfen konnte. Ich verabschiede mich und sage, bis bald.

Richlist

Sonntag, 2. August 2015

Der Zusammenbruch des Kapitalismus

Der Titel klingt ja sehr provokativ.
Doch ist es nicht weit hergeholt, sehen wir uns nur einmal die seit Jahren andauernde Wirtschaftskrise an.
Die Menschen arbeiten für immer weniger Geld, immer länger. Die Grundbedürfnisse können nur noch schwer gedeckt werden und Dinge wie "eine Familie aufbauen" sind zu einem Luxus verkommen.

Alleine in Deutschland arbeiten ca. 14 Millionen Menschen entweder gar nicht oder im Niedriglohnsektor für 800 Euro im Monat. Ist euch eigentlich bewusst was es bedeutet für 800 Euro im Monat arbeiten zu gehen? Nehmen wir Hartz4 das sind knapp 400 Euro, da bekommt man nochmal den Mietzuschuss dazu sind auch ca. 800 Euro.
Wir reden also von Menschen bei denen wir nicht in der Lage sind Jobs anzubieten bei denen sie mehr bekommen würden als sie durch nicht arbeiten erhalten. Und das beste an diesen Jobs, die sind Sozialversicherungspflichtig, man muss also nochmal 20% dieser 800 Euro abgeben an die Sozialversicherungen.
An Altersvorsorge oder Familie ist bei diesem Einkommen einfach nicht zu denken, das ist wohl jedem klar. Selbst essenzielle Dinge wie eine Wohnung, Strom und Nahrung wird da zu einem Kampf.

An Konsum der ja nötig ist um unsere Wirtschaft und den Wirtschaftsstandort an sich am laufen zu halten ist bei sowas natürlich nicht zu denken. Aber kommen wir zuerst einmal zu den Hauptpfeilern des Kapitalismus, Wachstum und Produktivität.

Wann ist Wachstum sinnvoll?
Klar wenn die Nachfrage des Marktes nach Produkten nicht gedeckt werden kann.
Ist das bei uns der Fall?
Nein, seht euch die Lager der Fabriken an, die sinn randvoll und vieles wird weggeschmissen weil wir weitaus mehr produzieren als benötigt wird. Seit ihr noch nie in einem Kaufhaus gestanden und habt euch gefragt "Wer kauft das alles?"

Wir sehen also das wir Wachstum nicht benötigen bzw. das es einfach keinen Sinn mehr hat weiteres Wachstum anzustreben. Wie sieht es da mit Produktivität aus?
Diese ist in verschiedenen Fällen sinnvoll,
wenn nicht genug Rohstoffe vorhanden sind und wir aus dem vorhandenen mehr heraus holen müssen, also produktiver damit umgehen müssen.
wenn der Bedarf des Marktes gedeckt ist und nun der Preis des Produktes sinken soll.

Sehen wir auch nur einen dieser Punkte in der momentanen wirtschaftlichen Situation?
Nein, natürlich nicht, der Preis muss ein gewisses Niveau halten damit es sich überhaupt lohnt viele Produkte herzustellen und Rohstoffe sind auch noch auf Jahrhunderte mehr als genug da.

Als bestes Beispiel für die Sinnlosigkeit des Wachstum dient mir jetzt einmal schnell VW. Der Konzern gibt jedes Jahr aufs neue bekannt wie viel sie Produktiver werden müssen alleine um den Standort Deutschland nicht schließen zu müssen. VW sagt wir müssen jedes Jahr um mindestens 7% produktiver werden ansonsten wird der Standort Deutschland in den Osten verlagert.
Rechnen sie mal nach, wie oft können sie 7% produktiver werden bevor sie an die Grenzen stoßen?
Und wir reden hier nicht von 7% mehr Produkten, nein, wir reden von 7% mehr Umsatz im Jahr. Da dies nicht möglich ist bleibt ihnen gar keine andere Wahl als jedes Jahr neu Mitarbeiter zu entlassen und so viele wie möglich durch billige Leiharbeiter zu ersetzen.

Billigere Arbeitskraft bedeutet aber auch das diese Arbeitskraft als Kunde entfällt, denn wenn ich schlechten Lohn zahle kann sich mein Arbeiter mein Produkt nunmal nicht leisten. Um da gleich bei VW zu bleiben, nehmen wir nur einmal als Beispiel den VW Golf. Ein Standartfahrzeug, ohne Luxus und liegt vom Preis her bei 15.000 Euro. 40% der Deutschen verdienen 1400 Euro oder weniger, wie viel bleibt ihnen da jeden Monat zum sparen übrig? Und wie lange müssen sie sparen um sich dieses Auto leisten zu können?
Und kommt mir jetzt bitte nicht mit Krediten, den diese müsst ihr dann monatlich zurückzahlen über viele Jahre. Das dies die Menge an Geld verringert die ihr sparen könnt ist einleuchtend oder?

Wir reden hier auch nicht über ein Luxusfahrzeug, selbst ein Toyota, Honda oder Kia kostet in diesem Bereich. Die nächste Luxusstufe liegt dann schon bei 22.000 Euro und dann gibt es nach oben hin keine Grenze, wir reden also von einem normalen Neuwagen der für die normale arbeitende Bevölkerung gedacht ist.

Das Ergebnis dieser Entwicklung ist eindeutig. Es müssen teure Produkte durch immer weniger Menschen hergestellt werden um zumindest den Anschein zu erwecken man würde den Umsatz steigern.

Das wahre Problem ist aber wie der Kapitalismus aufgebaut ist, bzw. wie er funktioniert. Die Antwort steckt ja da bereits im Namen, es geht um Kapital, also Geld. Das wichtigste im Kapitalismus ist Geld. Wer es nicht glaubt soll sich einfach mal die Steuern ansehen. Geld das man durch arbeit verdient muss mit 44% versteuert werden, Geld das durch Geld verdient wird nur mit 25%. Zins und Zinseszins, davon haben alle schon gehört aber nur die wenigsten begreifen es.
Um es einfach zu erklären, wenn jemand von euch ein Sparbuch mit sagen wir 3% Zinsen abschließt, erwartet ihr ja das die Bank euch die Zinsen am Ende des Jahres auf das Bankkonto auszahlt. Habt ihr euch schon einmal gefragt wo das Geld herkommt das die Bank euch da an Zinsen gibt?
Ganz genau, das sind die Gelder die über Firmen und Privatkredite, Staatsanleihen, usw. in die Banken fließen. Damit man 3% Zinsen kriegen kann muss jedes Jahr 7% mehr Geld erwirtschaftet werden. Den du willst deine Zinsen haben, die Bank hat kosten und will auch daran verdienen. Und bei einem 3% Zinsen System machen wir als Sparer sogar noch Verluste weil  die 3% unter der Inflation liegen.

Und das beste daran ist ja, dadurch das durch die Zinsen der Betrag wächst der jedes Jahr in die Banken fließen muss, wächst auch jedes Jahr der Anteil an Geld der in der Realwirtschaft produziert werden muss um die steigenden Beträge abzudecken.

Dazu kommt noch ein Steuersystem das Reiche begünstigt und schon sehen wir den wahren Grund für die Wirtschaftskrise. Es ist unterm Strich der arbeitenden Bevölkerung nicht mehr möglich die immer höher werdenden Zinsbeträge zu erwirtschaften.

Daran können auch neue Arbeitsplätze, Wachstum und sonst etwas, nichts ändern.
Klar halten billige Arbeitskräfte und moderne Maschinen dieses System etwas länger am laufen aber im Grunde sind wir an einem Punkt angelangt, wo der Kapitalismus zusammenbrechen muss, der berühmte Point of no return, wenn man so will.

Es ist also nur noch eine Frage der Zeit bis alles Zusammenbricht und die Reichen werden sich da noch lange entgegenstellen. Wenn sie es intelligent machen könnten sie das System ja auch mit minimalen Schaden für sich selbst resetten. Aber das wird die Zukunft zeigen, momentan ist nur eines klar, wir Steuern auf den Zusammenbruch des Kapitalismus zu.
 


Mittwoch, 30. April 2014

Contaxe steht zum Verkauf




Wieder hat der Monopolist Google, einen kleinen Sieg eingefahren.
Das Schweizer Konkurrenzunternehmen des Branchenriesen, Contaxe streicht die Segel und steht nun zum Verkauf.

Doch lohnt sich der Kauf überhaupt?
 Nun das kommt darauf an. Will man ein wirtschaftliches Unternehmen kaufen das einen gewissen Marktwert besitzt dessen Dasein aber immer unter dem Monopol Googles stehen wird haben, rate ich zum kauf. Will man hingegen aktiv den Kampf mit Google suchen, wird es sich nicht lohnen.

Ich selbst wäre ja für einen Kauf, allerdings kommt es für mich nicht infrage da mir, die fachliche Kompetenz fehlt ein solches Unternehmen zu leiten, ich selbst immer wieder in Konflikt mit Google gerate, was ja der Grund war warum ich überhaupt Contaxe als Werbepartner ausgewählt hatte.

Für mich bleibt keine Alternative zu Contaxe und so werde ich wohl weiterhin Werbung von ihnen nutzen. Wer Interesse an einem Kauf von Contaxe hat kann sich weitere Informationen bei Contaxe selbst holen. ich bin jedenfalls gespannt wie lange dieses Monopol in unserer freien Marktwirtschaft noch besteht.

E-Bay Auktion


Donnerstag, 20. Dezember 2012

Europa ein schwieriger Markt


Es freut mich wiedermal euch zu einem neuen Artikel begrüßen zu dürfen, die letzten Monate waren hier ja eher ruhig und es erschien eigentlich kein neuer Artikel, auch die Einnahmenberichte habe ich erstmal nur vorbereitet aber nicht veröffentlicht.
Doch jetzt kurz vor Weihnachten sollen diese nun kommen.
Zuvor allerdings noch ein anderer Artikel, dieser bezieht sich im allgemeinen auf den Markt Europa und die damit verbundenen Herausforderungen.

Was ist so besonders am Markt Europa? Warum und wie unterscheidet er sich von Märkten wie Amerika oder Asien? Und vorallem, wie können wir diesen Umstand für unser Unternehmen nutzen?